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Aktuelles

Okt 18 2021

Verschönerungs­verein zieht Bilanz

Vereinsvorsitzender André Könnecke konnte am vergangenen Donnerstag im Versammlungsraum des Bauwirtschaftshofes eine erfreuliche Bilanz ziehen. Trotz Corona war der Verein nicht zur Untätigkeit verdammt. Pflanz- und Spendenaktionen bereicherten das Vereinsleben. Die Zahl der Mitglieder stieg im Jahr 2019 von 79 auf aktuell 96 Mitglieder.

Gisela Ewe präsentierte zur Jahreshauptversammlung den Tomatengarten und die dazugehörige Broschüre.

Unter den neuen Mitgliedern ist auch die Diplom-Landwirtin und Tomatenexpertin, Gisela Ewe. Sie stellte in der Versammlung den seit zehn Jahren bestehenden Tomatengarten in der Kleingartensparte „Froser Straße“ vor. Dieser habe sich zu einem Zentrum der Samenzucht entwickelt. Im kommenden Jahr sollen vor allem unbekannte Sorten aus den westlichen und südlichen Regionen Deutschlands eine besondere Beachtung finden. Im Tomatengarten wurden bislang 600 verschiedene Sorten zusammen getragen, wobei bis zu 150 Sorten jeweils angebaut werden. Besucher aus allen Regionen Deutschlands nutzen die Saison, um sich mit den Experten vor Ort auszutauschen, weiß sie zu berichten.

Für die Sanierung der Burgruine im Zoo, der ehemaligen Uhu-Anlage, musste hingegen ein Rückschlag verzeichnet werden. Ursprünglich war geplant, die Ruinen zu erhalten und mit einem Aussichtspunkt zu ergänzen. Die Gesamtkosten von geschätzten 60.000 Euro sollten vor allem über das Förderprogramm LEADER finanziert werden. Zwei andere Projekte zum Brückenbau erhielten allerdings den Vorzug, sodass das Projekt des Fördervereins in der Prioritätenliste nach hinten gerückt ist. Die Chancen auf Förderung seien nunmehr gering, informierte Vorstandsmitglied und Projektverantwortliche Steffen Amme. Derzeit gebe es Überlegungen, das Projekt über eine Spendenaktion doch noch realisieren zu können.

André Könnecke möchte wieder mit seinen Mitgliedern tausende Blumenzwiebeln in die Erde bringen. Fotos: Lampadius

Sehr erfolgreich hat sich das Projekt „Mein Baum für Aschersleben“ entwickelt. In den vergangenen sechs Jahren konnten 162 Bäume in die Aschersleber Erde gepflanzt werden. 64.800 Euro Spenden wurden dafür mobilisiert. Die nächste Pflanzaktion „Mein Baum für Aschersleben“ findet am Sonnabend, 13. November, im Stadtpark statt. Insgesamt werden 24 Bäume gepflanzt, verteilt in der Kernstadt, auf dem Friedhof, im Zoo und in Winningen. Der Verschönerungsverein wird außerdem an diesem Tag das Rosarium winterfest machen und 50.000 Blumenzwiebeln im Stadtpark in die Erde bringen. Helfer sind willkommen. Der Arbeitseinsatz startet im Stadtpark um 9 Uhr, betonte André Könnecke.

Quelle: Supersonntag/Wochenspiegel Aschersleben